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Regenabwasserleitung Mittlers Moos, 3. Etappe

Im Generellen Entwässerungsplan (GEP) Interlaken wurde aufgezeigt, dass die Kapazität des bestehenden Entwässerungssystems in der Geissgasse und dem Mittleren Moos nicht ausreicht um die angeschlossenen Liegenschaften und Flächen zuverlässig zu entwässern.

Aufgrund dieser Defizite ersetzt die Gemeinde Interlaken den bestehenden Regenabwasserkanal von der Geissgasse bis in den Brienzersee durch eine grössere Leitung. Der bestehende Schmutzwasserkanal wird ebenfalls vergrössert. Das Projekt erstreckt sich über eine Gesamtlänge von knapp 750 m und wird in vier Etappen realisiert. Die erste Etappe konnte zwischen Dezember 2014 und Juli 2015 umgesetzt werden. Im ersten Halbjahr 2016 folgte dann mit den Arbeiten in der Geissgasse die 2. Etappe. Das Regenrückhaltebecken, welches bei starken Regenfällen ein Retentionsvolumen von 170 m³ bietet, konnte im Herbst 2017 in Betrieb genommen werden.

Aktuell wird die dritte Etappe zwischen dem nördlichen Ende der Geissgasse und dem Anschluss beim Regenrückhaltebecken im Moos realisiert. Der Leitungsbau der Regenabwasserleitung wurde im Microtunnelingverfahren ausgeführt. Ein Betonrohr mit 1.20 m Innendurchmesser wurde im grabenlosen Verfahren auf zwei Vortriebsstrecken auf einer Strecke von 210 m trotz schwieriger Baugrund- und Grundwasserverhältnisse termingerecht und lagegenau vorgetrieben.
Nun folgen der Ersatz der Schmutzabwasserleitung und der Anschluss der angrenzenden Liegenschaften.

Die Realisierung der vierten Etappe startet im Sommer 2018 und wird bis zum Jahresende abgeschlossen.

Interlaken, April 2018

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